• Piroska Gavallér-Rothe

In der Lethargie der Ohnmacht gefangen? Caught in the Lethargy of Powerlessness?

You find the English version below.


Unser Denken und Sprechen entscheidet nicht nur darüber, wie gelingend und erfüllend wir Beziehungen gestalten und leben können. Sie haben auch Einfluss darauf, in was für einer Welt wir leben.


Welche Art des Denkens und Sprechens fördert eine Verrohung des Diskurses, Polarisierung und Spaltung sowie die Entstehung von Hass und Gewalt? Und welche Art des Denkens und Sprechens befördert beseelten Austausch, freudvollen Dialog, gegenseitiges Verständnis und empathische Verbindung zu mir selbst, zu meinem Gegenüber und letztlich zur ganzen Welt?


Eine Kultur und Politik der latenten sowie offensichtlichen Lebensfeindlichkeit führt zu Hunger, Krieg, der Ausbeutung von Menschen, Tieren und der Natur sowie der Zerstörung letzter halbwegs intakter Ökosysteme. Bei so viel globalem Unglück ist es für den einzelnen Menschen leicht, in die Lethargie der Ohnmacht zu verfallen und geschehen zu lassen, statt selbst zu handeln. Hoffnung, Engagement und Mut entstehen dort, wo wir uns bewusst werden, dass wir selbst mit der Art, wie wir uns lebensdienlich denkend, sprechend und handelnd einbringen ins Leben, selbst die Veränderung sein können, die wir uns wünschen für diese Welt.


Inspiriert durch die Gewaltfreie Kommunikation und auf Grundlage meines Buches "Wertschätzend Klartext reden" gehe ich im Rahmen der Reihe "Inspiration Zukunft" am 28. Februar ab 18.30 Uhr in der Waldorfschule Soest unter anderem den hier aufgeworfenen Fragen nach: http://wordpress.freie-waldorfschule-soest.de/events/wenn-der-dialog-zum-fest-wird/


Auf den Abend freue ich mich sehr.


Caught in the lethargy of powerlessness?


The way we think and speak not only determines how successful and fulfilling we can create and enjoy our relationships. They also influence the world we live in.


What kind of thinking and speaking undermines the quality of discourse, foster polarization and division and the emergence of hatred and violence? And what kind of thinking and speaking supports vital exchange, joyful dialogue, mutual understanding and empathic connection to myself, to my counterpart and ultimately to the whole world?


A culture and politics of latent and obvious hostility towards life leads to hunger, war, the exploitation of people, animals and nature, and the destruction of the last remaining intact ecosystems. With so much global misfortune, it is easy for individuals to fall into the lethargy of powerlessness and let it happen, instead of taking action themselves. Hope, commitment and courage arise when we become aware that we ourselves can be the change we wish for this world while we think, speak and act in a life-serving way.


Inspired by non-violent communication and grounded on my book "Wertschätzend Klartext reden" I will pursue these questions on 28 February from 6.30 p.m. in the Waldorf School Soest as a part of the series "Inspiration Future": http://wordpress.freie-waldorfschule-soest.de/events/wenn-der-dialog-zum-fest-wird/

I am really looking forward to this evening.


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© 2020 by Piroska Gavallér-Rothe, Coach & Trainerin, Autorin

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